One Night in Dresden

Dresden, was für eine Stadt! Mein erster Besuch liegt allerdings lange Zeit zurück, so etwa zu Anfang der 90er Jahre. Ich war damals von Anfang an begeistert, aber wirklich Zeit für eine eingehende Erkundung blieb mir leider nie. Das wollte ich ändern, wenigstens zwei Tage Aufenthalt hatte ich im Rahmen meiner Reise eingeplant. Bedingt durch die späte Anreise waren am ersten Tag nur Nachtfotos möglich, aber Dresden bietet dafür eine optimale Kulisse, denn die meisten historischen Gebäude werden nachts angestrahlt.

Zuerst nahm ich die Semperoper (https://www.semperoper.de/) aufs Korn. Es handelt sich mittlerweile um den dritten Bau, der erste wurde 1869 durch ein Feuer zerstört und durch einen Interimsbau vorübergehend ersetzt, bis im Jahr 1878 der zweite Bau eröffnet werden konnte. 1945 wurde die Semperoper durch einen Luftangriff zerstört und brannte weitgehend aus. Nachdem 1977 die Grundsteinlegung für den Wiederaufbau erfolgte, konnte die Semperoper 1985 wiedereröffnet werden.

Semperoper

Dresdens alter Stadtausgang wurde zwischen 1530 bis 1535 zum Georgentor umgebaut. Dort faszinierte mich dieser düstere Krieger auf der rechten Seite des Tores, irgendwie passend zur Stimmung zu dieser dunklen Nachtzeit. Ich gab ihm den Namen „Grumpy Old Man“.

Grumpy Old Man

Unweit der Semperoper steht die Katholische Hofkirche, deren Bauarbeiten unter Kurfürst Friedrich August II. im Jahr 1739 begannen. Während der Luftangriffe im Februar 1945 wurde die Kirche fast vollständig zerstört. Ihr Wiederaufbau dauerte bis 1965. Es ist sehr beeindruckend, wie originalgetreu die Rekonstruktion gelungen ist.

Katholische Hofkirche

Laternen haben es mir irgendwie angetan. Es gibt sie in so vielen verschiedenen Varianten, von zweckmäßig bis üppig verziert, mit Gas oder Elektrizität betrieben. Dresden hat sehr schöne Exemplare zu bieten.

Laternen

Zum Schluss meines abendlichen Rundgangs war ich durchgefroren, weil die Luft so feucht war. Außerdem hatte mich meine Wanderung durch die Stadt hungrig gemacht. In der Nähe des Elbufers am Ende der Münzgasse kehrte ich zum Ausklang des Abends in der Kutscherschänke ein (https://www.kutscherschaenke-dresden.de/).

Kutscherschänke

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