Sunshine Blogger Award II – Die Antworten

Fraukes Fragen

Kürzlich hat mich Frauke auf ihrem Blog „Lebensspuren“ für den Sunshine Blogger Award nominiert. Die ersten zwei Punkte (Dank an den Blogger für die Nominierung mit Verlinkung auf dessen Blog und Einfügen des Logos und der Regeln) habe ich bereits erledigt, siehe vorherigen Beitrag. In diesem Artikel beantworte ich Fraukes elf Fragen.

  1. Ist WordPress Dein einziges Medium der sozialen Medien, das Du nutzt?
    Nein, ich nutze verschiedene soziale Medien, z.B. zusätzlich noch Twitter, Facebook und Foto-Plattformen.
  2. Wie bist Du zu WordPress gekommen?
    Ich startete zunächst mit Blogger in 2012 als Alternative zu einer Foto-Plattform. Auf Blogger habe ich allerdings bisher kein Feedback zu meinen Beiträgen erhalten. Es gibt zwar die Möglichkeit, Rückmeldungen zugeben, aber diese wird nicht genutzt. Es liegt vielleicht daran, dass Google nach der Übernahme von Blogger die Plattform kaum weiterentwickelt hat. Ein Jahr später habe ich mich dann auch bei WordPress angemeldet. Beide Blogs betreibe ich parallel nebeneinander. Ich kannte WordPress gar nicht, bin aber durch Bekannte auf die Fähigkeiten von WordPress aufmerksam gemacht worden, als ich eine Plattform für einen Hobby-Blog als Ergänzung zu einer Yahoo-Group suchte. Interessant erschien mir dabei vor allem die Möglichkeit, mit mehreren Autoren gleichzeitig Content zu gestalten.
  3. Hat sich für Dich der Umgang mit sozialen Medien verändert, und wenn ja, wie?
    Ja, der Umgang mit sozialen Medien hat sich auf jeden Fall für mich verändert. Die Skandale von Twitter und insbesondere von Facebook haben mir gezeigt, dass schon von Anfang an meine Vorsicht bei der Nutzung dieser Dienste angebracht war. Mittlerweile bin ich noch sorgfältiger mit dem, was ich poste. Außerdem versuche ich, auch hier bei WordPress Positives zu kommunizieren und eben auch positive Beiträge anderer Blogger wertzuschätzen. Bei WordPress gelingt es ganz gut; es gibt hier eine aktive Community, die ich sehr schätze.
  4. Was ist der Hauptgrund, Deinen Blog zu betreiben, bzw. welchen Stellenwert hat er?
    Für mich ist das Betreiben meines Blogs ein reines Hobby. Ich fotografiere und zeige gerne ausgewählte Bilder bei WordPress und bei Blogger. Anfangs habe ich meine Bilder nur bei bekannten Foto-Plattformen eingestellt, aber mittlerweile erzähle ich auch gerne eine Geschichte dazu, zum Beispiel wie die Fotos entstanden sind oder Erlebnisse und Fakten im Zusammenhang mit den Bildern, gerne ebenfalls spannende Reiseberichte. Solche Beiträge lese ich am liebsten auch bei anderen Blogs.
  5. Welche Vor- und Nachteile siehst Du in der Digitalisierung?
    Die Digitalisierung hat es ermöglicht, sich auf einfache, schnelle und bequeme Art mit Freunden, Bekannten, aber auch der ganzen Welt austauschen zu können. Sie eröffnet mehr noch als das Fernsehen ein Fenster zur Welt, ein Fenster, das man auf einfache Art und Weise selbst gestalten kann. All das sind große Vorteile, die es vorher in dieser Form nicht gab. Nachteile sehe ich in der einfachen Möglichkeit, Daten zu erfassen, zu manipulieren und zu sammeln, auch ohne Einwilligung der Nutzer, auch wenn das die DSGVO eigentlich verhindern soll. Diese Vorgehensweise verletzt die Privatsphäre, aber man kann sich nur sehr schwer davor schützen. Man muss sich nur mal anschauen, wie viele unsichtbare Aufrufe an diverse Trackingdienste von Apps auf Smartphones ausgehen. Ist das mit der DSGVO konform? Wohl kaum.
  6. Hast Du im Leben Vorbilder, und wenn ja, welche und warum?
    Darüber habe ich ein wenig länger nachdenken müssen, aber mir ist kein Vorbild eingefallen.
  7. Hast Du etwas, was Du in Deinem Leben noch unbedingt machen / erreichen / sehen willst?
    Ja, ich würde gerne mehr reisen können und mir noch Südamerika und Australien anschauen.
  8. Wie fängt ein guter Tag für Dich an?
    Ein guter Tag fängt für mich mit einem guten Frühstück und einer Tasse Cappuccino an, am besten im Kreise meiner Familie.
  9. Wie sieht für Dich eine gut funktionierende Nachhaltigkeit auf unserem Planeten aus?
    Gut funktionierende Nachhaltigkeit schont unsere Ressourcen, unsere Umwelt, vermeidet Müll und basiert auf der Erzeugung erneuerbarer Energie. Um es mit Pufé (2014, S. 16) zu sagen, “nicht Gewinne zu erwirtschaften, die dann in Umwelt- und Sozialprojekte fließen, sondern Gewinne bereits umwelt- und sozialverträglich zu erwirtschaften.“ Eine andere Definition stammt von Herman Daly, dem ehemaligen Senior Economist im Environment Department der Weltbank:
    – Die Abbaurate erneuerbarer Ressourcen darf die Rate der Regeneration nicht übersteigen.
    – Emissionen dürfen nicht größer sein als die sog. Assimilationskapazität.
    – Nicht regenerierbare Ressourcen müssen durch Erhöhung des Bestandes
    an regenerierbaren Ressourcen kompensiert werden. (Hardtke/Prehn 2001, S.58)
    Ich glaube, das trifft es ganz gut.
  10. Welches sind aus Deiner Sicht die größten Probleme im Bereich Umweltschutz?
    Die zum Teil fehlende Solidarität der Länder und die Unfähigkeit, an einem Strick zu ziehen, z.B. beim Klimaschutz. Außerdem die immer noch geringe Nachhaltigkeit beispielsweise bei der Energieerzeugung, die Verschwendung von nicht nachwachsenden Ressourcen und das Müllproblem. Ein Film zu diesem Thema hat mich kürzlich sehr nachdenklich gemacht. Mein Tipp: “Weggeworfen – Trashed” von Jeremy Irons unbedingt ansehen.
  11. Wenn Du die Welt retten könntest, was würdest Du als erstes tun?
    Eine sehr schwierige Frage, gerade weil sie meines Erachtens so hypothetisch ist. Ich denke, dass es ein guter Anfang wäre, zunächst auf globaler Ebener Konsens in Umweltfragen herbeizuführen, damit nicht die einen etwas aufbauen, was die anderen wieder umstoßen, so dass man letzten Endes auf der Stelle tritt. Das setzt natürlich vorher eine Einigung auf viele verschiedene Ziele voraus, sicherlich ein schwieriges Unterfangen. Aber irgendwo muss man ja mal anfangen.

Im nächsten Beitrag nominiere ich elf andere Blogger und stelle ihnen elf Fragen.

 

 

Bildrechte: pixelliebe/fotolia.com, Sunshine Blogger Award.

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Ein Kommentar zu “Sunshine Blogger Award II – Die Antworten

  1. Hallo Uwe, mit grossem Interesse habe ich Deine Antworten zu meinen 11 Fragen gelesen und bin wirklich begeistert! Du hast Dir sehr viel Zeit und gute Gedanken gemacht, Danke dafür! Ich finde Deinen Hinweis zum Tracking bei Daten sehr, sehr gut! Ich glaube, darüber denken nur wenige in Zusammenhang mit dem DSVG nach. Grossartig gefällt mir auch Deine Sicht zu Umweltschutz (hervorragende Zitate dabei), gute Anregungen und Vorschläge. Den Film mit Jeremy Irons kenne ich noch nicht, toller Tip!
    Einen schönen Sonntag wünsche ich Dir und Familie ☺

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