Mexiko 2019 Teil 6 Tulum / Mexico 2019 Part 6 Tulum

Nach Isla Holbox führte uns die nächste Etappe der Reise nach Tulum. Wir fuhren einen großen Teil auf derselben Straße zurück, folgten aber dann bei Valladolid der Strecke in Richtung Coba und Tulum. Das gebuchte Hotel war einfach und zweckmäßig, lag dafür aber direkt am Strand in einer grünen Zone, ganz in der Nähe des Parque Nacional Tulum. Das ist eine der wenigen Anlagen der Maya, die sich direkt am Meer befindet. Zu den bekanntesten Gebäuden zählen sicher das „Schloss“ oder der „Tempel des Windes“.

After Isla Holbox the next stage of the journey led us to Tulum. We drove back on the same road for a large part, but at Valladolid we followed the route towards Coba and Tulum. The booked hotel was simple and functional, but was located right at the beach in a green zone, very close to the Parque Nacional Tulum. This is one of the few facilities of the Maya that is located right at the sea. The most famous buildings are surely the „castle“ or the „temple of the wind“.

Wir hatten nicht allzuviel Zeit vor Ort, es waren nur zwei volle Tage in Tulum geplant. Am ersten Tag wollten wir den Parque Nacional Tulum besuchen. Nach einem ausgiebigen Frühstück ging es am Morgen los.

We did not have much time on site, only two full days were planned in Tulum. The first day we wanted to visit the Parque Nacional Tulum. After an extensive breakfast we started in the morning.

Das Hotel lag in der Nähe der archäologischen Zone, so dass wir uns zu Fuß auf den Weg machten. Die Sonne stand schon relativ hoch am Himmel, entsprechend heiß war es beim Fußmarsch. Kurz bevor wir den Eingang der Maya-Stätte erreichten, lief uns ein Coati, ein Nasenbär, über den Weg. Dieses Tier ist hier weit verbreitet.

The hotel was close to the archaeological zone, so we started on foot. The sun was already relatively high in the sky and it was accordingly hot during the walk. Shortly before we reached the entrance of the Maya site,a coati ran across our path. This animal is very common here.

Coati

Die Ruinen des Parque Nacional Tulum liegen direkt am Meer. Man vermutet, dass der Ort wegen seiner günstigen Lage eine bedeutende Handelsstation der Maya war. Die dort lebenden Iguanas sind so perfekt an diesen Lebensraum angepasst, dass sie manchmal kaum zu sehen waren. Der Leguan auf dem Bild verschmolz so gut mit dem Baum, den ich vorher fotografiert hatte, dass ich das Tier erst entdeckte, als ich dem Baumstamm schon ganz nahe gekommen war.

The ruins of the Parque Nacional Tulum are located directly at the sea. It is assumed that due to its favourable situation, the place was an important trading station of the Maya. The iguanas living there are so perfectly adapted to this habitat that they were sometimes hardly visible. The iguana in the picture merged so well with the tree I had photographed before that I only discovered the animal when I had come very close to the trunk.

Am nächsten Morgen fuhren wir mit dem Auto zur Lagune Kaan Luum, in deren Zentrum ein Cenote mit einer Tiefe von 85 Metern liegt, die nur für Taucher zugänglich ist. Am Rand der Lagune ist das Wasser mit 1,5 Metern ziemlich flach und lud uns zum Baden und Verweilen ein. Das Wasser war angenehm warm und viele kleine Fische schwärmten um uns herum. Obwohl der Himmel an dem Tag bewölkt war, brannte die Sonne trotzdem gnadenlos auf uns herab, so dass wir nicht zu lange bleiben konnten, denn wir wollten keinen Sonnenbrand riskieren.

The next morning we went by car to the lagoon Kaan Luum, in the center there is a cenote with a depth of 85 meters, which is only accessible for divers. At the edge of the lagoon the water is quite shallow with 1.5 meters and invited us to take a bath and stay. The water was pleasantly warm and many small fish swarmed around us. Although the sky was cloudy that day, the sun was burning down on us mercilessly, so that we could not stay too long, as we did not want to risk a sunburn.

Unser Ausflug nach Kaan Luum machte uns hungrig. Deshalb fuhren wir kurzerhand nach Tulum zurück, um uns dort ein Restaurant zu suchen. Nach einem kurzen Bummel durch die Stadt fanden wir das passende Wirtshaus und bestellten unser spätes Mittagessen. Gerade als wir zahlen wollten, zog ein ein Unwetter auf und ein Platzregen ergoss sich in Strömen auf die Straße, so dass wir noch eine Weile im Restaurant sitzen blieben, um nicht nass zu werden. So ergab sich noch die Gelegenheit, ein paar Tequilas zu probieren.

Our trip to Kaan Luum made us hungry. So we drove back to Tulum to find a restaurant there. After a short stroll through the city we found the right inn and ordered our late lunch. Just when we were about to pay, a storm hit us and a downpour poured out onto the street, so that we stayed in the restaurant for a while so as not to get wet. This gave me the opportunity to try a few tequilas.

Am nächsten Morgen packten wir wieder unsere Koffer und verließen nach einem guten Frühstück Tulum und machten uns auf den Weg nach Valladolid, der nächsten Station unserer Reise. Da wir schon früh unterwegs waren, hatten wir noch den Besuch der Cenote Casa Tortuga eingeplant, einer weiteren Empfehlung, der wir gefolgt sind. Der Eintrittspreis war im Vergleich mit anderen Cenotes, die wir bereits besucht hatten, relativ hoch. Als man uns die Tauchmasken und Schwimmwesten aushändigte, erfuhren wir, weshalb es hier teurer war. Wir nahmen an einer geführten Tour durch ein ganzes Höhlensystem teil. Obwohl wir eine Führung eigentlich nicht eingeplant hatten, muss ich im Nachhinein sagen, dass es sich schon gelohnt hat, daran teilzunehmen. Übrigens, die Bilder an der Toilette fand ich sehr bemerkenswert und künstlerisch, so dass ich unbedingt davon ein Foto machen musste. Nach dieser Tour hieß es Abschiednehmen, und so verließen wir Casa Tortuga nach dieser Erfrischung in Richtung Valladolid. Fortsetzung folgt.

The next morning we packed our suitcases again and after a good breakfast we left Tulum and headed for Valladolid, the next stop on our journey. Since we were on the road early, we had planned to visit the Cenote Casa Tortuga, another recommendation we followed. The entrance fee was relatively high compared to other cenotes we had already visited. When we were given the diving masks and life jackets, we learned why it was more expensive here. We took part in a guided tour through a whole cave system. Although we had not actually planned a guided tour, I have to say in retrospect that it was already worthwhile to participate. By the way, I found the pictures at the restroom very remarkable and artistic, so that I absolutely had to take a picture of it. After this tour it was time to say goodbye, and so we left Casa Tortuga after this refreshment in direction to Valladolid. To be continued.

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